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Überall in der Welt bricht so manches auseinander. Nur bei uns nicht: Da bricht lediglich so manches zusammen. |
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Live dabeiEva, freiberufliche Journalistin, hat mit dem ArbeitsplatzKonzept ihren Arbeitsplatz neu strukturiert Ein Protokoll.Vom Chaos befreit
Freitag, 15. April. 12.15 Uhr. Ab heute ist Schluss mit dem Chaos in meinem Büro. Denn heute kommt die Beraterin für Büro-Organisation Anna Kohles aus Bad Staffelstein. Sie wird die nötige Struktur schaffen, um mein frisch gegründetes Journalistenbüro auf den Erfolgspfad zu bringen. Ich bin gespannt. 14.30 Uhr. Es klingelt. Eine rotblonde Frau, gekleidet in gedecktes Beige, betritt unseren Flur. Das soll die professionelle Büromanagerin sein, die in 24 Stunden mein Büro umkrempelt? Ich stutze, denn ich hatte wohl eher eine Mischung zwischen James Bond und Feuerwehrmann erwartet. Aber meine Sorgen sind unbegründet. Was diese Frau mit mir und meinem Büro in den nächsten drei Tagen veranstalten wird, übertrifft den Output eines jeden Supermannes. Am Ende der Aktion wird nicht nur mein Büro bis ins hinterste Eck gerümpelfrei sein und jedes Ding seinen Platz haben, sondern auch mein Tagesablauf wird so strukturiert sein, dass ich meine Aufgaben in kürzerer Zeit als bisher erledige und am Ende des Tages trotzdem einen leeren Schreibtisch habe. Doch noch ist es ein weiter Weg bis dahin. 15.45 Uhr. Ich zeige Anna meine üblichen Arbeitsabläufe: Mail checken, ausdrucken, Papierstapel bilden, Zeitung lesen, interessante Artikel ausreißen, bis der ganze Schreibtisch bedeckt ist und ich ohne archäologische Schichtgrabung gar nichts mehr finde. Ein Genie, das das Chaos beherrscht, bin ich ganz sicherlich nicht. Anna nickt verständnisvoll, und hat schon eine Lösung parat: "Wir wollen erreichen, dass Du weißt, was das Wichtigste an diesem Tag ist. Und dass die entsprechenden Unterlagen einen Ort haben, an dem Du sie auch findest." 22.30 Uhr Wir sind platt und gehen ins Bett. Als mein Mann mich fragt, auf welche Uhrzeit er den Wecker stellen soll antworte ich: "Aktenordner". Sonntag, 10 Uhr Wir sortieren weiter Rechercheunterlagen. Ich bin müde, aber jeder geleerter Ordner ist ein Motivationsschub für mich. Und ich bin froh, dass Anna für mich eine Ausnahme von ihren üblichen Arbeitszeiten macht. Denn für mich als Freiberuflerin mit Familie wäre eine solche Aktion unter der Woche schwer zu organisieren. Das nennt man Kundenservice, der natürlich seinen Preis hat. Aber den zahle ich gerne. 17 Uhr. "Du hast ja eine Schreibtischunterlage", ruft Anna erstaunt. Ja klar, habe ich, nur war die vorher nicht zu sehen. Noch leerer wird der Tisch, als das Büromaterial in eines der inzwischen leeren Regale kommt, Visitenkarten in den Karteikasten und Zettel mit Ansprechpartnern in einen Kontakte-Ordner wandern. 19 Uhr Dann üben wir Arbeits-Abläufe. 23 Uhr Gute Nacht.
Montag, 9.30 Uhr. 10 Uhr Ich sitze hier wie ein König und habe das Gefühl mein kleines Büroreich voll und ganz zu beherrschen. Bisher hatte ich immer das Gefühl, es beherrscht mich. Und spießig fühle ich mich auch nicht, obwohl jetzt sogar meine Kaffeetasse ihren eigenen Platz bekommen hat. Freitag, 6. Mai Drei Wochen ist die Power-Aktion in meinem Büro jetzt her. Und wie sieht es aus bei mir? Ziemlich leer. Die Anna-Kohles-Methoden funktionieren. Und ich fühle mich immer noch super. Stolz zeige ich allen Besuchern mein schönes Arbeitszimmer, was immer mächtig Eindruck macht. Vor allem bei denen, die wissen, wie es hier früher aussah. Quelle: MediumMagazin Juni 2005. "Mit Spaß mehr Zeit". Lust auf das gleiche Hochgefühl?Rufen Sie mich an. Ich freue mich auf Sie. © Anna Kohles - ArbeitsplatzKonzept www.arbeitsplatz-konzept.de |
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